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Santé

Gesundheit und Seltene Krankheiten



Jede und jeder hat das Recht auf eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung – auch Patientinnen und Patienten mit chronischen und seltenen Krankheiten. Wir müssen unser Möglichstes tun, um Therapien für alle zugänglich zu machen, und gleichzeitig Patienten und Patientinnen und ihre Familien aktiv zu unterstützen. Volkskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologische Erkrankungen müssen multifaktoriell analysiert werden und besondere Strategiepläne entwickelt werden. Viele dieser Krankheiten hängen mit dem Lebensstil zusammen und können durch Prävention und Früherkennung verhindert oder zumindest abgemildert werden. Dies erfordert jedoch eine holistische Herangehensweise und auch eine breitere Diskussion über Umwelteinflüsse: Feinstaubpartikel in der Luft oder Mikroplastik im Wasser sind ebenfalls wichtige Risikofaktoren, die wir oft zu übersehen pflegen. Deshalb sind in meiner Arbeit Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltschutz untrennbare Elemente, die ich bei der Analyse bestimmter Gesetzestexte immer berücksichtige.

Europäischer Kontext

Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig die Koordinierung der Gesundheitspolitik auf EU-Ebene ist. Die Unterschiede in den Gesundheitssystemen der Mitgliedsstaaten waren noch nie so offensichtlich. Die Krise hat auch gezeigt, wie die fortschreitende Privatisierung des Gesundheitswesens zur Instabilität unserer Systeme beigetragen hat, die nicht für den Nutzen der gesamten Gesellschaft gerüstet zu sein schienen. Nicht zuletzt haben die Verhandlungen der EU über Covid 19-Impfstoffe die Abhängigkeit unserer Gesellschaft von der pharmazeutischen Industrie verdeutlicht, einem Sektor, der in hohem Maße von wirtschaftlichen Interessen getrieben ist und Prinzipien wie Solidarität und Gleichheit kaum beachtet.

Für eine bessere Koordination der Gesundheitspolitik hat die Europäische Kommission erste Grundlagen für eine Gesundheitsunion geschaffen. Diese soll die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten intensivieren und robuste Strukturen auf EU-Ebene schaffen, um mögliche Gesundheitskrisen in Zukunft zu bewältigen. Ziel dieses Plans ist es unter anderem, die Versorgung mit Medikamenten und medizinischen Produkten sicherzustellen und mögliche Engpässe zu entschärfen, damit Patientinnen und Patienten rechtzeitig Zugang zu den Behandlungen haben.

Ein weiteres wichtiges Instrument, das die EU Kommission geschaffen hat, ist die Europäische Säule sozialer Rechte, die das Recht der EU-Bürgerinnen und Bürger auf Zugang zur präventiven und kurativen Gesundheitsversorgung festschreibt. Eines der Ziele der Säule ist die Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen den Mitgliedstaaten. Dies ist besonders wichtig für die grenzüberschreitende Versorgung, da die Zahl die EU-Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem anderen Mitgliedstaat versorgen oder behandeln lassen, in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies gilt insbesondere für kleine Länder wie Luxemburg. Die Rechte der Patientinnen und Patienten müssen daher überall gesichert werden.

Ich setze mich ein für:
  • sicherzustellen, dass alle PatientInnen in ganz Europa Zugang zu sicheren, bezahlbaren und rechtzeitigen Behandlungen haben.
  • die Gesundheitsforschung zu fördern, einschließlich die Entwicklung von Medikamenten und Behandlungen für seltene und chronische Krankheiten.
  • Präventionskampagnen zu unterstützen und zu fördern und besser zu koordinieren, um das Bewusstsein von BürgerInnen, PatientInnen und EntscheidungsträgerInnen zu schärfen
  • einen stärker auf die PatientInnen ausgerichteten Ansatz, um ihr Wohlbefinden zu fördern und sicherzustellen, dass es vor jeder anderen Form von finanziellem Interesse steht
  • die Stärkung der Solidarität auf internationaler Ebene

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