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Gesond Iessen

Eine nachhaltige Landwirtschaft und gesundes Essen



Die europäische Landwirtschaft ernährt uns, bietet Millionen Arbeitsstellen und trägt zur Erhaltung ländlicher Gegenden bei. Eine immer intensivere und auf Export gerichtete Landwirtschaftspolitik hat jedoch auch negative Konsequenzen: für ihr Überleben kämpfende bäuerliche Betriebe, Vermehrung antibiotikaresistenter Keime, Verlust an Bodenqualität, hohe Nitratwerte in unseren Gewässern, alarmierende Verluste an Biodiversität – vor allem was die Insekten- und Vögelbestände angeht – und massives Leiden für Milliarden von ‘Nutztieren’ pro Jahr.

Europäischer Kontext

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist und bleibt für absehbare Zeit eine der wichtigsten Bestandteile der Europäischen Union. Mehr als ein Drittel des gesamten Budgets ist ihr zugeteilt. Sie unterstützt Millionen von landwirtschaftlichen Betrieben und finanziert zahlreiche nationale Maßnahmen für landwirtschaftliche Entwicklung. Für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (2021-2027) hatte ich mir klare politische Ziele gewünscht, die dazu beitragen, die Klimaziele der EU zu erreichen, Artensterben einzudämmen und kleine bäuerliche Betriebe anstelle von multinationalen Unternehmen fördern. Leider konnte dies weder mit der aktuellen, noch mit der kommenden GAP nicht erreicht werden.

Wir Grünen setzen uns weiterhin für eine andere Ausrichtung der GAP ein; “Qualität statt Masse” ist unser Motto, und dies insbesondere auch in Hinsicht auf die Tierhaltung. Die öffentlichen Gelder sollen dazu dienen, Landwirte bei den Herausforderungen unserer Zeit zu unterstützen und ihnen ermöglichen nachhaltig zu produzieren. Weg von industrieller Produktion mit Monokulturen und massenhaft Pestizideinsatz, weg von Massentierhaltung, hin zu mehr Nachhaltigkeit und zu mehr Tierwohl. Für gesundes, vielfältiges Essen, gesündere Böden, sauberes Wasser.

Konsumenten und Konsumentinnen werden zwar mit Werbung überhäuft, oft fehlen aber wichtige Informationen zu den Lebensmitteln die auf ihren Tellern landen. Für mich ist es deswegen wichtig, dass alle EU-Bürger und Bürgerinnen in Zukunft besser und einheitlicher informiert werden; durch eine leicht verständliche Nährwertampel, der EU-weit zum Einsatz kommt, eine Kennzeichnungspflicht punkto Gentechnik und Art der Tierhaltung und ein europäisches Label für vegetarische und vegane Produkte.

Ich setze mich ein für
  • eine faire und nachhaltige Agrarpolitik
  • eine weitsichtige Unterstützung der Landwirte und Landwirtinnen
  • ein Ende der Förderung der Massentierhaltung
  • Zugang zu nachhaltigen und preiswerten Lebensmittel für alle EU Bürger*innen
  • eine holistische Ernährungspolitik für Europa
  • die Einführung einer europäischen Nährwertampel für Lebensmittel
  • eine Kennzeichnungspflicht zu Gentechnik und Art der Tierhaltung, auch für verarbeitete Produkte
  • ein europäisches Label für vegetarische und vegane Produkte

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