Die Europäische Kommission stellt heute, Freitag 17. Juli, ihren Aktionsplan zur Elektrifizierung Europas vor. Ziel ist es, den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Industrie deutlich zu erhöhen und Europa unabhängiger von fossilen Energieimporten zu machen.
Für die luxemburgische Europaabgeordnete Tilly Metz, Mitglied des Umweltausschusses, ist der Plan ein wichtiger Schritt hin zu mehr Energiesouveränität, niedrigeren Energiekosten und einer klimafreundlichen Wirtschaft.
Sie kommentiert vorab:
„Europa muss endlich den Ausstieg aus fossilen Energien konsequent vorantreiben. Solange wir auf importiertes Öl und Gas angewiesen sind, bleiben wir geopolitisch erpressbar und machen uns von schwankenden Weltmarktpreisen abhängig. Erneuerbare Energien sind heute häufig die günstigste Energiequelle – deshalb müssen wir den Zugang zu sauberem Strom erleichtern und bestehende Hürden abbauen.
Gerade Luxemburg zeigt, dass die Energiewende nicht an Landesgrenzen haltmachen darf. Als kleines, stark vernetztes Land sind wir auf eine enge europäische Zusammenarbeit beim Ausbau erneuerbarer Energien, der Stromnetze und der Ladeinfrastruktur angewiesen.
Es kann nicht sein, dass in vielen Mitgliedstaaten Strom höher besteuert wird als fossile Energien. Wer auf eine Wärmepumpe, ein Elektroauto oder andere klimafreundliche Technologien umsteigen möchte, muss davon auch finanziell profitieren.
Gleichzeitig brauchen wir Investitionen in Stromnetze, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur, damit die Energiewende für alle funktioniert – in der Stadt genauso wie auf dem Land. Eine erfolgreiche Elektrifizierung schützt das Klima, stärkt Europas Wettbewerbsfähigkeit und schafft zukunftssichere Arbeitsplätze.“