Dokumentation „How to kill a puppy & get rich“ zeigt dramatische Realität – Tilly Metz fordert EU-weite, humane Lösungen für Streunertiere


Dokumentation „How to kill a puppy & get rich“ zeigt dramatische Realität – Tilly Metz fordert EU-weite, humane Lösungen für Streunertiere

Am heutigen Mittwoch, 15. April 2026, wird die erste Episode der neuen Dokumentation „How to kill a puppy & get rich – Die Hunde-Mafia“ auf ProSieben ausgestrahlt. Der deutsche Tierschutzaktivist und Content Creator Nathan Goldblat wirft einen schonungslosen Blick auf den Umgang mit Straßenhunden in Rumänien und die systematische Tötung von tausenden Tieren. Die darin gezeigten Zustände machen deutlich, dass dringend politischer Handlungsbedarf besteht.

Im Rahmen der Dreharbeiten, kamen Goldblat und VertreterInnen der Zivilgesellschaft auch nach Brüssel. Im Europaparlament setzen sich bereits seit einigen Monaten eine kleine Gruppe an Abgeordneten (inklusive der Europaabgeordneten Tilly Metz) für den Schutz der Hunde ein, z.B. durch Befragungen der Kommission, Diskussionsrunden zum Thema und Briefe der Animal Welfare Intergroup (der interfraktionellen Arbeitsgruppe für Tierschutz) an die rumänischen Autoritäten, in Tilly Metz als Ehrenvorsitzende sehr aktiv ist. Sie kommentiert:

„Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig: Massentötungen lösen das Problem streunender Tiere nicht nachhaltig. Wirksame und humane Alternativen sind verfügbar und bekannt.

In Rumänien wurden innerhalb von nur drei Jahren rund 64.000 Hunde getötet. Das ist nicht nur grausam, sondern könnte mit humanen Methoden ganz einfach vermieden werden. Statt staatliche Mittel für grausame Tötungen auszugeben, muss konsequent auf nachhaltige und wissenschaftlich fundierte Lösungen wie Kastration, Impfung, Identifikation und verantwortungsvolle Tierhaltung gesetzt werden und die EU-Kommission sollte hier unterstützend zu Seite stehen.

Im Rahmen der Verhandlungen zur neuen EU-Gesetzgebung zum Wohlergehen von Katzen und Hunden hatte ich mich für ein Ende der systematischen Bestandskontrolle durch Euthanasie eingesetzt. In den Verhandlungen mit Rat und Kommission fand diese Forderung letztendlich jedoch keine Mehrheit. Ich werde dieses Thema weiterhin auf EU-Ebene mit Nachdruck voranbringen und den Dialog mit den rumänischen Behörden suchen. Solche Praktiken sind innerhalb der Europäischen Union nicht akzeptabel.”

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