Bericht zur Wohnraumkrise: Wohnraum ist für Menschen da, nicht für Unternehmen  


Ab 19 Uhr am heutigen Montag, 09. Februar, stimmen die Mitglieder des Europäischen Parlaments im Wohnungsausschuss über den Bericht des Europäischen Parlaments zur Wohnraumkrise in der Europäischen Union ab. Der nächste Schritt ist dann die Abstimmung im Plenum.

Für die Fraktion der Grünen/EFA gibt es Nachbesserungsbedarf. Tilly Metz kommentiert:

„Die Wohnraumkrise ist eine der größten Krisen, mit denen die Menschen in Europa heute konfrontiert sind. Diese Krise ist kein Schicksal, sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen – jahrzehntelanger Entscheidungen, die Wohnraum als Finanzanlage statt als Lebensraum behandelt haben. Wohnen ist ein Menschenrecht, kein Luxus. Gerade in Luxemburg sehen wir die dramatischen Folgen dieser Politik besonders deutlich: explodierende Preise, massive Spekulation, leerstehende Häuser und immer mehr Menschen, insbesondere junge Menschen, die sich kein angemessenes Zuhause mehr leisten können. 

Die konservative EVP-Fraktion, der auch CSV angehört, will sicherstellen, dass Unternehmen, die von der Wohnraumkrise profitiert haben, weiterhin ihre Taschen füllen, und hat sich mit der extremen Rechten zusammengeschlossen, um ihre Agenda voranzutreiben. Die EVP hat keine klare Vision zur Bekämpfung der Ursachen der Wohnraumkrise und nutzt diesen Bericht stattdessen, um ihre Unterstützung für skrupellose Vermieter, Airbnb-Magnaten und Immobilienspekulanten fortzuschreiben. Das ist keine Botschaft, die wir Grünen unterstützen können.“

Weitere Informationen zu den von den Grünen/EFA vorgeschlagenen Lösungen zur Bekämpfung der Wohnraumkrise: https://www.greens-efa.eu/fighting-for-you/housing/

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