Mehr Züge, mehr Zuverlässigkeit: EU stellt Weichen für moderne Schienenkapazität


In der Nacht von Dienstag, dem 18. November, auf Mittwoch, dem 19. November 2025, haben sich das EU-Parlament, der Rat und die Kommission auf den Bericht „Metz“ geeinigt. Bei dem Bericht handelt es sich um die Verordnung zur Nutzung von Fahrwegkapazitäten im einheitlichen europäischen Eisenbahnraum. Die Berichterstattung lag bei Tilly Metz, und die war bereits im März 2024 mehrheitlich im Plenum angenommen worden.

Die neuen Regeln sollen die Nutzung des EU-Eisenbahnnetzes optimieren, die grenzüberschreitende Koordinierung verbessern und die Pünktlichkeit sowie Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs erhöhen. Das Ergebnis muss nun noch formell von Rat und Parlament bestätigt werden.

Die Verordnung ist Teil des im Juli 2023 veröffentlichten Pakets der Europäischen Kommission zur Ökologisierung des Güterverkehrs und hat das Ziel, sowohl den Güter- als auch den Personenverkehr auf der Schiene zu stärken.

 

Erklärung von Tilly Metz, Berichterstatterin des Europaparlaments:

„Europa setzt auf die Schiene: EU-Parlament, Rat und Kommission haben eine historische Einigung für den Eisenbahnsektor erzielt. Künftig können von heute auf morgen bis zu 4 % mehr Züge auf dem europäischen Schienennetz verkehren – und das ohne zusätzliche Investitionen. Der Bahnverkehr wird aber vor allem auch zuverlässiger, pünktlicher und effizienter – ein echter Gewinn für Fahrgäste, Wirtschaft und Klima.

Fahrgäste können ihre internationalen Fahrkarten künftig deutlich früher kaufen, was die Reiseplanung erleichtert und den Bahnverkehr berechenbarer macht.

Erstmals werden EU-weit einheitliche Regeln für die Zuweisung von Bahninfrastruktur gelten. In Kombination mit besserer Planung, flexibleren Abläufen und digitalisierten Prozessen wird der grenzüberschreitende Zugverkehr erleichtert. Besonders der Schienengüterverkehr wird von diesen Neuerungen profitieren, die ihm helfen, die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Zudem führt die EU erstmals ein Sanktionssystem ein, das sowohl Infrastrukturbetreiber als auch Bahnunternehmen bei Stornierungen in die Verantwortung nimmt – ein klares Signal für Verlässlichkeit und effiziente Planung.“

 

Mehr Informationen können Sie der Pressemitteilung auf der Website des Europaparlaments entnehmen: https://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20251117IPR31432/deal-on-more-robust-cross-border-railway-capacity-coordination

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