Brüssel, den 11. Februar

Pressemitteilung

Auf Mission in Frankreich: Ausdruck der Solidarität mit Flüchtlingen und Freiwilligen in Montgenèvre

Seit dem 29. Januar wechseln sich Abgeordnete des Europäischen Parlaments und des französischen Senats mit Freiwilligen ab, um in Montgenèvre (Region Hautes-Alpes, Frankreich), an der Grenze zu Italien, zu patrouillieren und Flüchtlingen zu empfangen, die bei schwierigsten Bedingungen versuchen, die Grenze zu Frankreich zu überqueren.

Bereits seit Jahren kümmern sich Freiwillige um die Frauen, Kinder und Männer, die in Montgénèvre ankommen. Seit einigen Wochen ist die Situation in Montgenèvre zunehmend angespannt. Durch einen verstärkten Einsatz der Luft- und Grenzpolizei, kam es in den letzten Wochen zu einer Zunahme von Menschenrechtsverletzungen, von Abschiebungen von Flüchtlingen und zu polizeilichem und gerichtlichem Druck auf Freiwillige. Mit der Solidaritätsinitiative ‚Maraudes Solidaires‘ setzen sich die Abgeordneten für die Würde und Achtung der Menschenrechte von Flüchtlingen und Freiwilligen ein.

Am Samstag, 13. Februar, wird die Europaabgeordnete Tilly Metz ihren Kollegen Benoît Biteau, Caroline Roose und Damien Carême, die bereits vor Ort waren, folgen, und die Freiwilligen zwei Tage lang unterstützen.

 Die grüne Europaabgeordnete Tilly Metz kommentiert:

„Kein Mensch sollte in der EU leiden müssen. Es ist daher nicht akzeptabel, dass Freiwillige bei ihrer Hilfeleistung behindert oder beeinträchtigt werden und Geflüchteten nicht nur die Weiterreise von Italien nach Frankreich, sondern jegliche Hilfeleistungen verwehrt werden.

Gemeinsam mit den anderen gewählten Vertretern und Vertreterinnen müssen wir Ehrenamtlichen, ÄrztInnen, BetreuerInnen und Vereinen, die Opfer von Schikanen durch die Polizei werden, echte Unterstützung bieten, aber auch sicherstellen, dass die Rechte von Flüchtlingen sowie der Zugang zu Versorgung respektiert und sichergestellt werden.

Die bisherigen Erfahrungsberichte der anderen Abgeordneten zeigen, dass die Situation in Montgénèvre katastrophal ist. Sie spiegelt die dringende Notwendigkeit für eine solidarische und menschliche Migrationspolitik auf europäischer Ebene wieder.“

 

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